Nachbarschafts-Workshop

Beim Nachbarschaftsworkshop wurden viele Ideen gesammelt, wie ein zukünftiger Treffpunkt in einer Flüchtlingsunterkunft gestaltet werden könnte, an dem Geflüchtete untereinander und Stuttgarter Bürger ihre Hemmschwelle überwinden und miteinander kommunizieren, mehr noch, miteinander ein Stückchen leben können.

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Die beiden Architekturstudentinnen Meike Hammer und Tine Teiml hatten eingeladen; sie planen im Rahmen ihrer Masterarbeit „Flucht, Ankunft und Integration“ ein einfaches, aber vielfältig nutzbares Gebäude, das als kleine, sinnvolle Erweiterung des Wohnraums von Flüchtlingsunterkünften gesehen werden kann.

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Flüchtlinge, Vertreter des Freundeskreises, die Bezirksvorsteherin Andrea Klöber, Sozialarbeiter, und Architekturstudenten/-innen waren in die Bubenhalde gekommen, und am Ende stand fest: Lern- und Spielräume, ein Gemeinschaftsraum, vielleicht mit einer Kaffee-Bar, gemeinsames Kochen und Essen, kleine Arbeitskojen, alles einfach und doch pfiffig gebaut, mit viel Eigenleistung und Engagement – konkrete Vorstellungen darüber, wie ein Stück Integration innerhalb der Unterkünfte besser gelingen könnte.

Und wie sagte doch Baraket:“Wenn ich nur wüsste, wie meine kulturellen Vorstellungen und die meiner Nachbarschaft zu vereinbaren sind und mir ist klar, Einschränkungen muss ich bei meiner Kultur natürlich machen…“ Tine und Meike werden mithilfe der Universität Stuttgart ganz gezielt die Ideen bei der Stadt Stuttgart einbringen und mit ihrer Masterarbeit auch einen Masterplan entwickeln. Viel Glück dabei!